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Presseberichte 1997

Faszination Jugendvesper
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Februar 1997)

Die Jugendvesper in Pförring, an der nun am 14.02.97 um 19:30 Uhr auch Diözesanbischof Manfred Müller teilnimmt, ist einer der Eckpunkte im religiösen Leben des Dekanates Pförring. Jeden zweiten Freitag im Monat versammeln sich junge Leute in der Pförringer Sebastianskirche, um gemeinsam zu beten, zu singen, zu sprechen und zu hören von dem, was ihr Leben trägt, aber auch schwer macht. Am 11.11.88 trafen sich über 100 Jugendliche zum ersten Mal zur Jugendvesper im Dekanat Pförring. Sie waren der Einladung von Otto Scherübl und Martin Irl gefolgt. Junge Leute, die neue Wege nicht scheuten, um anderen jungen Leuten zu helfen, die Hoffnung christlicher Botschaft mit jugendlicher Lebenssehnsucht zu verbinden. Erfahrungen mit der Jugendvesper in der Benediktinerabtei Plankstetten hatten sie zu diesem Experiment ermutigt. Auch der frühere Diözesanpräses und jetzige Finanzdirektor der Diözese Regensburg, Domkapitular Robert Hüttner und Weihbischof Wilhelm Schraml, mischten sich schon unter die zahlreichen Besucher. Die Vesper soll auch heute die Leute aus der Jugendarbeit in den Pfarreien nicht abziehen, sondern ermutigen, in den Heimatpfarreien aktiv zu bleiben. Bald wurde die Jugendvesper zu einem Qualitätsbegriff, zum Teil kommen auch heute noch über 100 Jugendliche zur Vesper, bis heute ist die Liebe zur Jugendvesper nicht verbraucht. Was macht die ungebrochene Faszination der Jugendvesper aus? Warum kommen junge Leute, die heute großen Wert auf Individualität, eigene Meinung um selbstbestimmte Lebensplanung legen, zur Kirche? Einer Kirche, deren gottesdienstliche Formen, Lehren und hierarchischen Strukturen sie häufig entfremdet gegenübersehen? Gemeinschaft zu erleben ist sicher ein wichtiges Motiv, die Erfahrung mitzunehmen, dass auch andere Jugendliche sich Kraft aus dem Glauben holen, ebenso. Entscheidend aber ist, daß sie ihren Überschuß an Hoffnung, Sehnsüchten und Wünschen ausdrücken können in einer liturgischen Form, die alters- und lebensgemäß ist. Die Jugendvesper lebt von einer Atomsphäre der Freude und Freiheit. Die Initiatoren und Träger der Jugendvesper betrachten es als Anerkennung, wenn nach Weihbischof Wilhelm Schraml nur auch Diözesanpräses Manfred Müller mit ihnen und den Jugendlichen in Pförring betet.

Thema der 100sten Vesper: Vertrauen – die Stütze des Glaubens.

Donaukurier 06. April 1997

Einen etwas anderen Fernsehabend boten die Chöre „Flotte Töne“.

Mehr als 250 Personen füllen den Ottinger-Saal bis auf den Letzten Platz, um „den etwas anderen Fernsehabend“ der Chöre „Flotte Töne“ mitzu erleben. „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ war der Titelsong des Kinder- und Jugendchores, der auch mit den Zuhörern mehrmals geprobt wurde. Kinderchor, Jugendchor, das Akkordeontrio und das Trompetentrio hatten ein mehr als dreistündiges Programm mit Songs, Liedern, Sketchen und Gedichten vorbereitet, so daß es den Zuhörern nie langweilig wurde. Stürmischer und anhaltender Beifall belohnte die Auftritte der vielen Mitwirkenden, die mit voller Begeisterung bei der Sache waren. Bürgermeister Franz Schmidt dankte Annelie Trögl namens der Gemeinde mit einem Blumengebinde. Sie leitet beide Chöre und die Instrumentalgruppen. Mit den vielen Proben, die zu dieser Leistung notwendig sind, beschäftigte Frau Trögl die Kinder sinnvoll in deren Freizeit. Damit werde der Fernsehkonsum eingeschränkt. Franz Schmid wünschte sich, daß Frau Trögl noch viele Jahre zum Wohl der Kinder und Jugendlichen sowie der ganzen Gemeinde weitermache. Ob soviel Lobes etwas verlegen, versicherte sie, daß sie der heutige Erfolg dazu ermuntert habe. Annelie Trögl arbeitet bei den „Flotten Tönen“ mit mehr als 50 Kindern, die jüngsten sind erst sieben Jahre alt.

Von Konrad Kuffer

Kinder- und Jugendchor „Flotte Töne“
Der etwas andere Fernsehabend bei den „Flotten Tönen“
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Mai 1997)

Die „Flotten Töne“ bestehend aus dem Kinderchor, dem Jugendchor und einigen Instrumentalgruppen, luden unter dem Motto „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“, die Bevölkerung ein. Erstmals wurde der große Ottinger-Saal genutzt, der dann mit mehr als 250 Besuchern überfüllt war. In mehr als 3 Stunden boten die Chöre und Instrumentalgruppen die ganze Bandbreite ihres Könnens auf um die Besucher zu begeistern, was ihnen restlos gelang. Aufgelockert wurde das Programm noch mit lustigen Gedichten und Sketchen zum Lachen und Schmunzeln. So verging die Zeit wie im Flug, es kam keine Langeweile auf.

In der Pause überreichte Bürgermeister Franz Schmidt der Leiterin der „Flotten Töne“ Annelie Trögel einen großen Blumenstrauß als kleines Dankeschön für die unendliche Geduld und Mühe die sie für die mehr als 50 Kinder und Jugendlichen bei den wöchentlichen Probestunden aufbringt. Diese Anleitung zur sinnvollen Freizeitgestaltung wird sowohl von den Eltern, als auch der Gemeinde sehr hoch geschätzt. Das schränkt den Fernsehkonsum erfreulich ein.

Von afrikanischem Tanz bis zu Spirituals war alles dabei
„Flotte Töne“ bei Jugendmusikfest in der Oase Steinerskirchen / Workshops
(Donaukurier Juni 1997)

Fortbildung war bei den beiden Chören der „Flotten Töne“ jüngst angesagt. Die Jugendlichen ab 14 Jahre nahmen in der „Oase Steinerskirchen“ an einem Jugendmusikfest teil. Bei einem Zeltlager wurden viele Kontakte geknüpft, persönliche und lustige Geschichten erzählt und Musik in allen Variationen gepflegt. Die jungen Sängerinnen und Sänger aus Oberdolling konnten in elf verschieden Workshops von A – wie afrikanischer Tanz – über N – wie neue geistlichen Lieder – bis zu S – wie Spirituals – wählen und mitmachen. Ein gemeinsamer Gottesdienst beendete das Jugendmeeting, das bei allen Teilnehmern Begeisterung erweckte und bleibende Erinnerungen hinterließ. Am Kinderchortag des Bistums in Regensburg durften 18 der jüngeren „Flotten Töne“ teilnehmen. Nach einer gemeinsamen Probe gestalteten die 270 jungen Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen Bistum Regensburg unter Leitung von Diözesankirchenmusikdirektor Thomas Löffelmann einen erfrischenden und bewegenden Gottesdienst. Die gemeinsam zu singenden Lieder wurden den einzelnen Gruppen vorher zugesandt. An das Mittagessen, das in Anbetracht der knapp 300 jungen und hungrigen Mitwirkenden sehr turbulent und durchaus unterhalten verlief, schlossen sich noch verschiedene Workshops an. Hier konnten die Kinder in Flötenspiel, Orffscher Musik und religiösem Tanz ihre Kenntnisse erweitern. In einem abschließenden zweistündigen Forum im Kolpinghaus durfte in Anwesenheit von Weihbischof Wilhelm Schraml jede Gruppe einen Programmpunkt gestalten .Die Begeisterung aller zeigt sich in dem anhaltenden Beifall der Zuhörer und den strahlenden Gesichtern der Mitwirkenden. Die Leiterin der beiden Chöre, Annelie Trögel, freute sich darüber, daß beide Gruppen so aktiv und engagiert an die Arbeit gegangen seien. Sie belohnten dadurch ihren Einsatz in der Unterrichtung der Kinder, den sie ehrenamtlich erbringt. Die beiden jungen Dollinger Chöre sind schon heute eine Bereicherung des kulturellen Lebens in Oberdolling und darüber hinaus. So haben sie schon mehrmals Kostproben ihres Könnens im Klinikum Ingolstadt, in Abensberg und Regensburg gegeben und vor allem beim Bürgerfest in Ingolstadt.

Von Konrad Kuffer

Kinder- und Jugendchor „Flotte Töne“
Die „Flotten Töne“ beim Kinder- und Jugendchortag in Regensburg
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Juli 1997)

Wie schon im Vorjahr, so beteiligten sich die „Flotten Töne“ auch heuer wieder am Diözesantag der Kinder- und Jugendchöre in Regensburg. Es hat den jungen Chormitgliedern insgesamt wieder gefallen. Die Chorleiterin Frau Annelie Trögel berichtete aber auch, daß die Veranstaltung mit erheblichen organisatorischen Mängeln belastet war.

Aufstellen und Vorbereiten zum Einzug in den Dom in Regensburg

Hier sind die Chormitglieder im Dom, zusammen mit mehr als 2500 jungen Sängerinnen und Sängern und ihren Betreuern.

 
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