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Presseberichte 2005

Adventskonzert der „Flotten Töne“
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Januar 2005)

Im zweijährigen Rhythmus laden die Chöre Flotte Töne und Flotte Tönchen zu einem besonderen Adventssingen – Adventskonzert ein. Konzert heuer deshalb, weil die Orgelstücke, die Dr. Christian Fuchs auf der Kirchenorgel vortrug, vom Schlagzeuger Daniel Spielmannsleitner begleitet wurden. Es ist schon etwas ungewöhnlich ein Schlagzug mit voller Lautstärke bei einem Adventskonzert zu hören. Die Gesamtleitung der Veranstaltung lag bei Frau Annelie Trögel. Das Konzert gliederte sich in die Themenschwerpunkte; Stille / Erwartung, Zeit / Träume, Schenken / Wünsche, Lichter / Sterne und Frieden. Die verbindenden Texte zu den jeweils passenden Liedern ob in deutsch oder englisch gesungen, sprach dazu Rudi Mader. Gemeinsam durften die sehr zahlreich gekommenen Besucher, das Kirchenschiff war sehr gut gefüllt, drei bekannte Adventslieder mit den Chören mitsingen. Zum Schluss wurden alle Akteure mit viel Beifall belohnt. Und die aufgestellten Spendenkörbchen wurden mit Euros zu Gunsten der Kinderkrebshilfe gut gefüllt.

Von Konrad Kuffer

Päckchen für rumänisches Kinderheim
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Januar 2005)

Bei der Kinderchristmette, die vom Kinderchor „Flotte Tönchen“ unter der Leitung von Annelie Trögel mit dem Singspiel „Lichtblicke“ gestaltet wurde, haben die Kinder aus der Pfarrei Päckchen mit Spielsachen, Kleidung, Esswaren und Toilettartikel für das rumänische Kinderheim in Caraj zum Altar gebracht. Es kamen über 100 Pakete zusammen. Hans Euringer aus Demling, der die Sachen demnächst wieder selber nach Rumänien bringen wird, war anwesend und packte alles gleich in seinen Lieferwagen.

Von Konrad Kuffer

„Flotte Töne" suchen neue Chormitglieder
(Donaukurier 26. Februar 2005)

Annelie Trögel ist weiter Vorsitzende der „Flotte Töne e. V.“. Sie wurde bei der Jahresversammlung des Oberdollinger Vereins in Ingolstadt in ihrem Amt bestätigt, ihre Stellvertreterin ist weiter Tanja Beer. Neu in der Vorstandschaft sind Andrea Mederer als Schriftführerin und Heidi Rottenkolber als Kassenverwalterin. Zur Jahresversammlung waren 19 von 24 Mitgliedern gekommen. 22 Auftritte über die Bühne gebracht. Die bisherige Schriftführerin Hildegard Schneeberger berichtete über die Tätigkeit der Chormitglieder Es wurden 43 Proben abgehalten und 22 Auftritte absolviert. Besondere Höhepunkte waren im vergangenen Jahr die Aufgabe als Backgroundchor beim Musical „We are the champions“ im Stadttheater Ingolstadt sowie ein Workshop mit Pater Norbert Becker. Die Vorsitzende und Chorleiterin Annelie Trögel berichtete über die Planungen in diesem Jahr. Herausragend sind hier ein Jugendgottesdienst am 5. März um 17:30 Uhr in der Pfarrkirche Oberdolling mit dem Kaplan aus Kösching als Vorbereitung zum Weltjugendtag in Köln. Am 3. April wird die Erstkommunionfeier der Pfarrei mitgestaltet. Auch beim Benefizkonzert von Peter Trögel für die Indio-Kinder in Ecuador sind die Flotten Töne dabei. Ebenso beim „VG-Singen“, dem gemeinsamen Auftritt aller Chöre im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Pförring am 24. September in der Stopfer-Halle in Oberdolling sowie bei der Jugendvesper am 12. August in Pförring. Dazu kommen bereits zehn Auftritte bei Hochzeiten in der näheren und weiteren Umgebung. Ein besonderes Ereignis könnte der voraussichtliche Workshop am 13. März mit Peter Schreyer, Sänger an der Münchner Staatsoper und Chorleiter, werden. Annelie Trögel sucht auch weiter neue Mitglieder für den Chor. Im vorigen Jahr konnten drei Neue gewonnen werden. Dringend würden auch männliche Chormitglieder benötigt. Wer Spaß an modernen und auch religiösen Leidern hat, sollte sich melden. Liederausschuss gebildet - Bei der Versammlung wurde auch ein „Liederausschuss“ gebildet, um Annelie Trögel zu entlasten. Ihm gehören an: Sabine Rottenkolber, Nicole Schramm, Tanja Beer, Andrea Mederer, Antonie Weidinger, Karola Babel und Edeltraud Siegl.

Von Konrad Kuffer

Pförringer Jugendvesper
Glaube und Begeisterung „grenzenlos“
(musica e vita Magazin 3/2005)

Über 300 Jugendliche aus dem In- und Ausland erweckten am vergangenen Freitag bei der Pförringer Jugendvesper das Motto „Glaube ist grenzenlos“ zum Leben. Im Rahmen der Tage der Begegnung des Weltjugendtages begann im Pförringer Pfarrgarten am Freitag Abend unter der geistlichen Leitung von Kaplan Stefan Wissel aus Kösching die 199. Jugendvesper. Die inhaltliche Gestaltung hatte er zusammen mit dem Chor Flotte Töne aus Oberdolling erarbeitet, der auch den musikalischen Teil übernommen hatte. Bereits beim Eröffnungslied „Sing das Lied auf allen Straßen“ sprang der Funke über. Die Jugendlichen aus der näheren Umgebung und ihre vorwiegend irischen Gäste sowie viele Gastfamilien sangen begeistert mit und klatschten im Rhythmus. Die Stimmung sollte sich jedoch noch steigern. Durch die zweisprachige Begrüßung von Jutta Trögel wurde den Gästen ein Gefühl des herzlichen Willkommen-Seins im Zeichen des gemeinsamen Glaubens vermittelt. Ausdruck dieser Gemeinsamkeit verlieh vor allem die Einbingung der Priester aus Irland beim Lesen des Evangeliums, des Psalms, des Magnifikats oder bei der Spendung des Segens. Glaube ist grenzenlos! Den aufkommenden Sturm nutzte Kaplan Wissel für eine feurige, engagierte Predigt auf deutsch und englisch: Als junge Christen und Jünger Jesu ist es unsere Aufgabe den Sturm Gottes als Zeichen zu nehmen und nicht ungehört vergehen zu lassen. Wir sollen ihn im Alltag als frischen Glaubenswind umsetzen. Und zwar über jegliche Länder- und Wohlstandsgrenzen hinweg. Doch als dann der Regen einsetzte, zogen alle fluchtartig in die eingerüstete Pförringer Pfarrkirche, in der kaum Platz für die über 300 Gläubigen war. Trotz dieser Enge herrschte bei den vom Chor improvisierten Anbetungsliedern vor dem Allerheiligsten beeindruckende Andacht, die nach dem Segen in überwältigende Begeisterung und lautstarken Ausdruck des Glaubens bei allen Teilnehmern umschlug. „Hallelu“ – „JA!“ schallte es durch die Kirche, und immer neue Zugaben musikalische Beiträge der Gäste und gemeinsame Lieder wollten unter dem Beifall aller kein Ende nehmen. Keiner wollte die Kirche als Erster verlassen.

Glaube und Begeisterung „grenzenlos“!

19-jähriger Abiturient verbringt als Zivi ein Jahr in Ecuador
(Donaukurier 11. April 2005)

Peter Trögel ist 19 Jahre als, spielt Trompete, macht heuer sein Abitur am Christoph-Scheiner-Gymnasium in Ingolstadt und wird bald die Annehmlichkeiten der westlichen Zivilisation mit dem ungleich schwierigeren Leben im südamerikanischen Urwald vertauschen. Der Oberdollinger hat sich entschlossen, Zivil- statt Wehrdienst zu leisten und während dieser Zeit nach Ecuador zu gehen. Seinen künftigen Wirkungsort stellte er nun in seiner Heimatgemeinde vor und veranstaltete gleichzeitig ein Benefizkonzert in der Pfarrkirche, um nicht mit leeren Händen zu den Kindern von Ecuador gehen zu müssen. Denn Trögel möchte mithelfen, ein Schulprojekt in dem lateinamerikanischen Staat voranzubringen. Spanischsprachiges Land - Trögel wollte seinen Zivildienst unbedingt in einem spanischsprachigen Land ableisten; er selbst lernt seit etwa eineinhalb Jahren ganz gezielt diese Sprache. Außerdem sollte es ein Gebiet sein, das nicht im öffentlichen Bewusstsein verankert ist. So verfielen er und die Organisation, die ihn schickt, „Ikubez Ingolstadt“, auf Ecuador. Am 27. Juli soll es losgehen. Ecuador ist ein Land von etwa der gleichen Größe wie die Bundesrepublik Deutschland, hat aber nur 13 Millionen Einwohner. Davon gehören 25 Prozent zu den Ureinwohnern, die „Indigenas“ genannt werden. Wirtschaftlich gebe es große Probleme, so Trögel, der sich  bereits intensiv über seinen künftigen Wirkungskreis kundig gemacht hat, während seines Vortrags im Pfarrsaal. Das Land ist zwar nicht arm an Bodenschätzen, vor allem Erdöl gibt es, doch um sie zu gewinnen, wird der Regenwald abgeholzt – mit gravierenden Nachteilen für die Umwelt. Während die Nachkommen der spanischen Eroberer und die Mestizen vor allem in den Städten wohnen, leben die Indigenas hauptsächlich in ländlichen Gebieten. Sie ernähren sich mehr schlecht als recht durch die Landwirtschaft: 80 Prozent von ihnen leben in absoluter Armut, wie Trögel berichtet. Viele ihrer Kinder bekommen keinen Unterricht. Nach dem Gesetz besteht zwar eine sechsjährige Grundschulpflicht und es gibt natürlich weiterführende Schulen und Studienmöglichkeiten. Die Realität, vor allem für die Indigenas, sieht jedoch anders aus. Die Schulen auf dem Land, oft genug im Urwald gelegen, bestehen aus einer Ansammlung alter Holzhütten. Ein Lehrer ist meist für 60 Kinder in einer Klasse zuständig. Auch Erwachsene besuchen noch den Unterricht, den sie als Kind nicht genießen konnten. „Im Vergleich mit unserem Lebensstandard kann man sagen, dass Ecuador auf dem Entwicklungsstand ist, den wir vor 70 Jahren hatten“, sagt der Abiturient. Der Einsatzort von Peter Trögel liegt fünf Autostunden südlich der Hauptstadt Quito mitten im Urwald. Es gibt dort sehr wenige Autos. Hauptverkehrsmittel ist der Bus, aber auch weite Fußmärsche sind die Regel. Es sei nicht ungewöhnlich, das Kinder zwei Stunden marschieren müssen, um zur nächsten Schule zu gelangen. Trögel hat bereits konkrete Vorstellungen, wie er den Kindern dort helfen könnte. Er möchte den Schulgarten mitbetreuen, gemeinsam mit den Buben und Mädchen Gemüse anbauen und so zu ihrer besseren Ernährung beitragen. Auch hat er sich vorgenommen, das Umweltbewusstsein der Ureinwohner zu wecken und sie möglichst vom Raubbau an der Natur abzubringen. Er hat daran gedacht, Schautafeln aufzustellen: „Denn es ist kurzsichtig, die Wirtschaft durch Erdölförderung auf die Beine zu stellen und gleichzeitig den Regenwald zu opfern.“ Gleichzeitig hat der 19-Jährige vor, Lernmittel zu kaufen und die Schulen in besseren baulichen Zustand zu versetzen; vor allem die hygienischen Verhältnisse seien katastrophal. Um aber seine Ideen umsetzen zu können, benötigt Trögel Geld. Einen Grundstock bilden die Erlöse aus dem Konzert, aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen sowie aus einer Tombola am selben Tag. Insgesamt waren 1843 Euro zusammen gekommen. Trögel versicherte, dass jeder Cent in das Schulprojekt fließen werde. Den Flug nach Ecuador zahlt er selbst, für seinen Lebensunterhalt wird gesorgt. Gewisse persönliche Risiken geht der junge Mann durchaus ein: Der Einsatzort ist Malariagebiet. Zwar hat der Abiturient die nötigen Maßnahmen getroffen, doch weiß er: Totalen Schutz gibt es nicht. Peter Trögel ist aber zuversichtlich und hofft nach den elf Monaten im Urwald wieder gesund zurückzukommen. Seine Trompete hat er im Gepäck. Falls er Heimweh bekommen sollte, kann er den Kindern deutsche Weisen vorspielen. Vielleicht tröstet er sich mit Musik sogar über das Essen hinweg: „Wenn ihr im Sommer oder Herbst beim sonntäglichem Schweinebraten an mich denkt, dann stellt euch vor, das ich Fleisch von Schlangen und Meerschweinchen vorgesetzt bekomme“, grinst der Gymnasiast jedenfalls am Ende seines Vortrags.

Von Konrad Kuffer

Benefizkonzert beschäftigt sich mit armen Kindern
(Donaukurier 11. April 2005)

Um einen finanziellen Grundstock für seine Arbeit in Ecuador zu bekommen, hat Peter Trögel ein Benefizkonzert in der Oberdollinger Pfarrkirche St. Georg veranstaltet. „Los ninos de Ecuador“ – „Die Kinder von Ecuador“ – war es betitelt. Der 19-Jährige selbst dirigierte die Oberdollinger Nachwuchsbläser. Außerdem wirkten die Scheiner Bläser aus Ingolstadt unter der Leitung von Beate Hacker mit, die „Flotten Töne“ und „Flotte Tönchen“ unter der Leitung von Annelie Trögel, Peters Mutter. An der Orgel nahm Christian Fuchs Platz und der Organisator selbst ließ natürlich seine Trompete erklingen. Die Moderation hatte Rudi Mader übernommen, der jeden der fünf Abschnitte mit einer Geschichte über ein armes Indiokind einleitete. Zum Schluss kam die Sprache auf einen europäischen Jungen, dem es gut geht. Die Liedbeiträge waren entsprechend abgestimmt. Die Zuhörer spendeten reichlich: Beifall und bare Münze.

Ein Benefizkonzert zu Gunsten armer Kinder hatte Peter Trögel organisiert. Er selbst dirigierte die Oberdollinger Nachwuchsbläser Stefanie Zieglmeier, Linda Kawan, Christian Schmailzl und Johannes Osterrieder. Auch die Scheiner Bläser unter der Leitung von Beate Hacker wirkten dabei mit.

Von Konrad Kuffer

Vorbereitungsgottesdienst zum Weltjugendtag in Köln
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring April 2005)

In der Pfarrkirche St. Georg fand am Samstagabend ein Vorbereitungsgottesdienst für den XX. Weltjugendtag in Köln statt. Dazu war aus Kösching Kaplan Stefan Wissel als Zelebrant und Prediger gekommen, die musikalische Gestaltung hatten der Jugendchor „Flotte Töne“ übernommen, aus ihren Reihen kam auch die Anregung zu diesem Gottesdienst der außerordentlichgut besucht war, auch Erwachsene waren darunter. Begonnen wurde mit einem kleinen Sketch zwischen Hildegard Schneeberger und Helene Gaul, in dem lustig aber auch drastisch mögliche Fremdenfeindlichkeit im Zusammenhang mit dem Jugendtag aufs Korn genommen und auch gleich ausgeräumt wurden. Anstelle einer Predigt wurden Dias gezeigt mit armen, kranken und ausgesetzten Kindern und Jugendlichen in Südamerika und Afrika. Bei den Fürbitten wurde auch darauf hingewiesen, dass Millionen Jugendliche auf dieser Welt unsere materielle und geistliche Hilfe brauchen. Kaplan Wissel kam immer wieder auf das Jugendtagsmotto „Wir sind gekommen um ihn anzubeten“. Der Jugendtag ist vor allem für die ganze Kirche unseres Landes eine Chance mit Jugendlichen aus der ganzen Welt zusammenzukommen, vor allem durch die Gastfreundschaft bei der Beherbergung und anderen Begegnungsmöglichkeiten. Der Pilgerweg nach Köln beginnt jetzt, wir sollen uns alle aufmachen Christus erwartet uns in Köln.

Von Konrad Kuffer

„Mit Musik geht alles besser“ erschallte aus 160 Kehlen
„Bayernweit einmalig“: Erstes VG-Singen erntete viel Lob / Mindelstettener Gruppen fehlten allerdings
(Donaukurier September 2005)

„Dass so ein musikalisches Fest von einer kommunalen Vereinigung organisiert wird, das dürfte bayernweit einmalig sein.“ Mit diesem Worten zollte Martin Dick, Vorsitzender des Sängerkreises „Donau-Altmühl“, dem VG-Singen in Oberdolling seinen Respekt. Der Pförringer Bürgermeister Bernhard Sammiller hatte dieses Treffen von Chören aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft angeregt. Nach seinen Vorstellungen soll es alle zwei Jahre in den Gemeinden der VG stattfinden. An der Auftaktveranstaltung beteiligten sich eine ganze Reihe von Chören und Gruppen aus Pförring und Oberdolling. Aus Mindelstetten hatten sich keine Teilnehmer gemeldet – der einzige Wermutstropfen in der ansonsten gelungenen Veranstaltung. Vor mehr als 450 Gästen eröffnete der Oberdollinger Bürgermeister und Schirmherr Josef Lohr das Singen. Dabei betonte er, dass Chöre und Gesangsgruppen ein wesentlicher Teil gesellschaftlichen Zusammenlebens seien. Sammiller hob den Satz Ludwig Uhlands „Singe, wem Gesang gegeben“ hervor. Da ließen sich die Chöre nicht lange bitten. Aus 160 Kehlen erschallte „Mit Musik geht alles  besser“. An dem abwechslungsreichen Abend wirkten der Frauen- und Männerchor Oberdolling unter der Leitung von Lorenz Eitelhuber mit, ferner der Pförringer Kinderchor mit Michaela Hasinger am Dirigentenpult, der Kirchenchor Pförring unter der Leitung von Luise Schneider, die Flotten Tönchen Oberdolling unter der Stabführung von Annelie Trögel, der Pförringe r Zwoagsang Zajicek/Stowasser mit Josef Mayerhofer an der Ziehharmonika, der MGV Liederhort Pförring mit seinem Dirigenten Anton Aichner, die Flotten Töne um Annelie Trögel und das Pförringer Familienduo Reithmeier/Bauch. Die Gruppen zeigten eine große Bandbreite tonkünstlerischen Schaffens. Kompositionen von Mozart, auf italienisch gesungen, gehörten ebenso dazu wie englische Liebeslieder, bayerisches Liedgut oder Songs von Elvis Presley. Mit besonders warmen Beifall wurde der Soloauftritt von Lisa Mader (Flotte Tönchen) mit „Ein bisschen Frieden“ belohnt. Lorenz Eitelhuber sen. führte fachkundig und humorvoll durch die Veranstaltung. Wie am Anfang versammelten sich zum Ende des Singens alle Mitwirkenden auf der Bühne und interpretierten „Schon die Abendglocken klangen“.

Einen gelungenen Abend erlebten mehr als 450 Gäste beim ersten VG-Singen in Oberdolling.

Von Konrad Kuffer

Glaube und Begeisterung „grenzenlos“
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring September 2005)

Über 300 Jugendlichen aus dem In- und Ausland erweckten am vergangenen Freitag bei der Pförringer Jugendvesper das Motto „Glaube ist grenzenlos“ zum Leben. Im Rahmen der Tage der Begegnung des Weltjugendtages begann im Pförringer Pfarrgarten am Freitag Abend unter der geistlichen Leitung von Kaplan Stefan Wissel aus Kösching die 199. Jugendvesper. Die inhaltliche Gestaltung hatte er zusammen mit dem Chor Flotte Töne aus Oberdolling erarbeitet, der auch den musikalischen Teil übernommen hatte. Bereits beim Eröffnungslied „Sing das Lied auf allen Straßen“ sprang der Funke über. Die Jugendlichen aus der näheren Umgebung und ihre vorwiegend irischen Gäste sowie viele Gastfamilien sangen begeistert mit und klatschten im Rhythmus. Die Stimmung sollte sich jedoch noch steigern. Durch die zweisprachige Begrüßung von Jutta Trögel wurde den Gästen ein Gefühl des herzlichen Willkommen-Seins im Zeichen des gemeinsamen Glaubens vermittelt. Ausdruck dieser Gemeinsamkeit verlieh vor allem die Einbindung der Priester aus Irland beim Lesen des Evangeliums, des Psalms, des Magnifikats oder bei der Spendung des Segens. Glaube ist grenzenlos! Den aufkommenden Sturm nutzte Kaplan Wissel für eine feurige, engagierte Predigt auf deutsch und englisch: Als junge Christen und Jünger Jesu ist es unsere Aufgabe, den Sturm Gottes als Zeichen zu nehmen und nicht ungehört vergehen zu lassen. Wir sollen ihn im Alltag als frischen Glaubenswind umsetzen. Und zwar über jegliche Länder- und Wohlstandsgrenzen hinweg. Doch als dann der Regen einsetzte, zogen alle fluchtartig in die eingerüstete Pförringer Pfarrkirche, in der kaum Platz für die über 300 Gläubigen war. Trotz dieser Enge herrschte bei den vom Chor improvisierten Anbetungsliedern vor dem Allerheiligsten beeindruckende Andacht, die nach dem Segen in überwältigende Begeisterung und lautstarken Ausdruck des Glaubens bei allen Teilnehmern umschlug. „Hallelu“ – „JA!“ schallte es durch die Kirche, um immer neue Zugaben, musikalische Beiträge der Gäste und gemeinsame Lieder wollten unter dem Beifall aller kein Ende nehmen. Keiner wollte die Kirche als Erster verlassen. Glaube und Begeisterung „grenzenlos“!

Wunder von Jericho begeisterte
Kindermusical in der Oberdollinger Pfarrkirche
(Donaukurier 17. Oktober 2005)

Zu den absoluten Höhepunkten des kirchlichen Lebens der Pfarrei Oberdolling gehört jedes Jahr die Aufführung eines Kindermusicals nach einer biblischen Geschichte durch den Kinderchor „Flotte Tönchen“ unter der Leitung von Annelie Trögel. Die voll besetzte Pfarrkirche wartete mit Spannung auf „Das Wunder von Jericho“ von Klaus Heinzmann. Die Geschichte aus der Kinderbibel, dem Matthäusevangelium entnommen, wurde zu Beginn von Johann Achhammer dem Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, vorgelesen. Der Komponist und Schöpfer des Musicals lässt diese biblischen Geschichte teils in historischen Kostümen spielen, teils auch in die heutige Zeit versetzt mit Einfügung einer frei erfundenen Geschichte von den Räubern von Jericho und einer TV-Reportage von Radio Jerusalem mit Außenstelle in Jericho. Dabei wurde die „Öffentlichkeit“ über Volkscharen informiert, die bei Jesus sind, und auch natürlich über die Heilung der Blinden. Die mehr als 50 mitwirkenden Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache. Man merkte ihnen deutlich an, dass sie nicht nur Singen, sondern ihre ganze Körpersprache einsetzen wollten. Viele Wochen hatte Annelie Trögel mit den Kindern geprobt. Topfit war der Chor mit den Liedern, die den Sinn der Geschichte wiedergaben, auch die Gruppe der „Räuber von Jericho“, die Geld und Wertgegenstände von den vielen Menschen strahlen, die bei Jesus waren. Bestens spielten auch die beiden „Blinden ihre Rolle, zu Jesus zu kommen und um Heilung zu beten. Auch die TV-Reporterinnen waren voll in ihrem Element und standen den Profis fast in nichts nach.  Jedenfalls gab es nach der 45minütigen Aufführung lang anhaltenden Beifall für alle Akteure und vor allem auch für die Leiterin Annelie Trögel und alle ihre Helfer. An den Kirchentüren spendeten die Besucher noch eine schöne Geldsumme. Dafür sollen die jungen Darsteller einmal zum Eisessen gehen dürfen. Der Rest soll einem guten Zweck zukommen.

Von Konrad Kuffer

Video in der Kirche
Besucher klatschen
(Donaukurier 19. Oktober 2005)

Partyähnliche Stimmung im Gotteshaus: In der Oberdollinger Pfarrkirche St. Georg fand ein „Weltjugendtags-Gottesdienst“ mit dem Köschinger Kaplan Stefan Wissel als Hauptzelebrant und dem Chor Flotte Töne statt. Dazu waren viele Jugendtagsteilnehmer aus der Pfarrei und der Umgebung gekommen. Unter dem Motto: „Wir sind gekommen, um Ihn anzubeten“ stand die Feier. Ein Video von der Großveranstaltung in Köln, erstellt von Martin Sonner, wurde auf eine Leinwand in der Kirche projiziert. Eingangs trugen Edith Stopfer und Irmgard Hummel als Vertreter der Gastfamilien ihre sehr positiven Erfahrungen mit den jungen Gästen aus dem Ausland vor. Anstelle einer Predigt berichteten drei Jugendliche in einem Frage- und Antwortspiel mit Kaplan Wissel über ihre wunderbaren Erlebnisse in Köln und speziell mit Papst Benedikt XVI. Beim Schlusslied des Chores klatschen alle – auch die vielen älteren Gottesdienstbesucher – mit.

Von Konrad Kuffer

Sängertreffen VG in Oberdolling
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Oktober 2005)

In der mit mehr als 450 Personen überfüllten Stopfer Halle fand das zweite Konzert der Chöre und Gruppen aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Pförring statt. Die Anregung zu diesem Singen der Chöre stammt vom Vorsitzenden der VG Pförrings Bürgermeister Bernhard Sammiller und soll seinem Wunsch gemäß im zweijährigen Turnus abwechselnd in den Gemeinden der VG stattfinden. Heuer nahmen 7 Chöre und Gruppen aus Pförring und Oberdolling teil, zum allgemeinen Bedauern beteiligte sich niemand aus der Gemeinde Mindelstetten. Als Schirmherr der Veranstaltung sagte Oberdollings Bürgermeister Josef Johr, dass die Chöre und Gesangsgruppen ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Zusammenlebens in den Dörfern sind. Bernhard Sammiller stellte seine Begrüßung unter den Spruch von Ludwig Uland: „Singe wem Gesang gegeben.“ Die menschliche Stimme ist das beste Organ der Musik“ sagte schon Richard Wagner. Der Vorsitzende des Sängerkreises „Donau Altmühl“ Martin Dick aus Ingolstadt freute sich außerordentlich, dass ein solches musikalisches Fest von einer kommunalen Vereinigung organisiert wird, das wird bayernweit ziemlich einmalig sein. Wenn man die vielen jungen Sänger sieht, sagte Dick kann man sicher sein, dass in 50 Jahren das VG Singen auch noch stattfinden kann. Am Beginn mit dem Lied: „Mit Musik geht alles besser“ und am Schluss mit: „Schon die Abendglocken klangen“ standen alle Mitwirkenden, gut 160 Personen, auf der Bühne. Der Frauen- und Männerchor unter der Leitung von Lorenz Eitelhuber brachte zur Begrüßung das „Dollinger Heimatlied“ zu Gehör. Der Pförringer Kinderchor mit Michaela Hasinger am Pult brachte einige englische Liebeslieder. Dem Kirchenchor Pförring unter der Leitung von Luise Schneider begeisterte mit einem Potpourri „Wiener Lieder“. Die Flotten Tönchen Oberdolling glänzten unter anderem mit „Ein Kleines Huhn fliegt um die Welt“, Leitung Annelie Trögel. Der Pförringer Zwoagsang „Zajicek/Stowasser“ mit Akkordeonbegleitung Josef Mayerhofer brachte echt Bayerisches wie „Herbstin huats“ und „Is des net a Leb´n“, an die dankbaren Zuhörer. Der Oberdollinger Männerchor sang unter der Stabführung von Lorenz Eitelhuber jun. Volkslieder zum Thema: „Dorfball“. Der MGV Liederhort Pförring mit Dirigent Anton Aichner sang Lustiges wie „Kriminal Tango“ und Schönes Ungarnland „Jetzt kommen die lustigen Tage.  Die Flotten Töne um Annelie Trögel brachten moderne angloamerikanische Stücke zu Gehör. Das Pförringer Familienduo- Reithmeier/Bauch sang Kompositionen von Mozart auf italienisch. Die Zuhörer waren nach Aussagen Vieler begeistert und bezeichneten als ein einmaliges Erlebnis, was die Sänger alles geboten haben. Viele Talente haben sich dabei gezeigt, so war beeindruckend der Soloauftritt bei den Flotten Tönchen von Lisa Mader beim „Ein bisschen Frieden“ wie seinerzeit Nicol, wurde gesagt. Sehr abwechslungsreich war es für die Zuhörer auch deshalb, weil die Musikrichtung von der echten Volksmusik, Volkslieder, Operetten, Opern und moderner amerikanischer ging, die Komponisten von Mozart bis zu Elvis Presly bemüht wurden. Lorenz Eitelhuber sen., der sehr fachkundig und mit Humor gewürzt durch die Veranstaltung führte, freute sich über den enormen Einsatz aller Mitwirkenden und deren Bereitschaft dazu, bedauernd fügte er an, dass Mindelstetten außen vor blieb, er meinte aber in 2 Jahren sollte man sich in Mindelstetten treffen und dann auch von dort Mitwirkende sehen.

Von Konrad Kuffer

Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Oktober 2005

Weltjugendtagsgottesdienst in Oberdolling
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring November 2005)

In der Pfarrkirche St. Georg fand ein „Weltjugendtagsgottesdienst“ mit dem Köschinger Kaplan Stefan Wissel als Hauptzelebrant und dem Chor „Flotte Töne“ die alle organisiert hatten statt. Es waren aus der Pfarrei und den Orten der Umgebung sehr viele Jugendtagsteilnehmer die in Köln waren, gekommen. Unter dem Motto: „Wir sind gekommen um IHN anzubeten“ stand auch die musikalische Gestaltung durch den Chor. Mit Video-Bildern, die Martin Sonner zusammengestellt hatte, wurde die Stimmung der Kölner Tage auf einer Leinwand in die Kirche projektiert. Eingangs trugen Edith Stopfer und Irmgard Hummel als Vertreter der Gastfamilien ihre sehr positiven Erfahrungen mit den jungen Gästen aus dem Ausland vor. An Stelle der Predigt berichteten 3 Jugendliche in einem Frage- und Antwortspiel mit Kaplan Wissel über ihre wunderbaren Erlebnisse in Köln und speziell mit Papst Benedikt dem XVI. Zum Schlusslied des Chores klatschten alle im Partyrhythmus, es waren auch viele Ältere im Gotteshaus.

Von Konrad Kuffer

Kinderchor „Flotte Tönchen“
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring November 2005)

Zu den absoluten Höhepunkten des kirchlichen Lebens der Pfarrei Oberdolling gehört alljährlich die Aufführung eines Kindermusicals nach einer biblischen Geschichte durch den Kinderchor „Flotte Tönchen“ unter der Leitung von Annelie Trögel. Am letzten Sonntag war es wieder so weit, die voll besetzte Pfarrkirche wartete mit Spannung auf „Das Wunder von Jericho“ von Klaus Heinzmann. Die Geschichte aus der Kinderbibel, dem Matthäusevangelium entnommen, wurde zu Beginn von Johann Achhammer, dem Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates vorgelesen. Der Komponist und Schöpfer des Musicals lässt diese biblische Geschichte teils in historischen Kostümen spielen, teils auch in die heutige Zeit versetzt mit Einfügung einer frei erfundenen Geschichte von den Räubern von Jericho und einer TV Reportage von Radio Jerusalem mit Außenstelle in Jericho. Dabei wurde die „Öffentlichkeit“ über Volksscharen informiert, die bei Jesus sind, und auch natürlich über die Heilung der Blinden. Die mehr als 50 mitwirkenden Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache. Man merkte ihnen deutlich an, dass sie nicht nur Singen, sondern ihre ganze Körpersprache einsetzen wollen. Viele Wochen hat Annelie Trögel mit den Kindern geprobt. Topfit war der Chor mit den Liedern, die den Sinn der Geschichte wiedergaben, auch die Gruppe der „Räuber von Jericho“, die Geld- und Wertgegenstände von den vielen Menschen stahlen, die bei Jesus waren. Bestens spielten auch die beiden Blinden ihre Rolle, um zu Jesus zu kommen und um Heilung baten. Auch die TV Reporterinnen waren voll in ihrem Element und standen den Profis kaum nach. Jedenfalls gab es nach der 45-minütigen Aufführung langanhaltenden Beifall für alle Akteure und vor allem auch für die Leiterin Annelie Trögel und allen ihren Helfern. An den Kirchentüren spendeten die Besucher noch eine schöne Summe Euros, dafür sollen die Kinder einmal zum Eisessen gehen dürfen und der Rest soll einem guten Zweck zukommen.

Von Konrad Kuffer

 

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