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Presseberichte 2009

Wertvolle Hilfe
(Donau Kurier 11.01.2009)

Der achte Dollinger Christkindlmarkt am dritten Adventsonntag brachte mit 5524 Euro einen Rekorderlös. Das Geld geht an Bedürftige und Einrichtungen. Jetzt zogen die Organisatoren des Marktes, die jungen Leute vom Gartenheisltreff, vor den Helfern eine positive Bilanz der Veranstaltung. Kassenverwalterin Carolin Biedermann gab bekannt, dass mit 5524 Euro "ein Rekordergebnis eingefahren wurde". Der Vorschlag zur Verteilung der Spenden wurde ohne Einwände gebilligt. Demnach erhalten der First-Responder-Dienst der Oberdollinger Feuerwehr 1000 Euro, die Kinderklinik Regensburg 1500 Euro, die Kinderkliniken in Neuburg und Ingolstadt je 987 Euro sowie der Oberdollinger Thomas Bauer und der siebenjährige Benedikt Wuschko aus Mindelstetten je 475 Euro; dieser benötigt ein rund 5000 Euro teures Hörgerät, das allein die Eltern zahlen müssen. Zudem gehen 100 Euro an Straßenkinder in Bolivien. Jeder beim Christkindlmarkt erwirtschaftete Euro wurde verteilt. Alle Vereine und Organisationen in der Gemeinde Oberdolling halfen bei der Veranstaltung mit. Sie arbeiteten kostenlos, damit ein möglichst hoher Gewinn herausspringt.

Die Organisatoren des Dollinger Christkindlmarkts (von links) Oliver Forster, Carolin Biedermann und Andreas Gaul mit dem siebenjährigen Benedikt Wuschko, der einen Spendenscheck in Höhe von 475 Euro erhielt.

Von Konrad Kuffer

Rekordergebnis für wohltätige Zwecke vom 8. Oberdollinger Christkindlmarkt
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Februar 2009)

Bereits zum 8. Mal veranstalteten die jungen Leute vom „Gartenheisltreff“ einen Christkindlmarkt am 3. Adventsonntag. Bei der Veranstaltung halfen alle Ortsvereine mit, um ein möglichst gutes finanzielles Ergebnis für wohltätige Zwecke erwirtschaften zu können. Am Dreikönigstag wurde öffentlich von allen Helfern Bilanz gezogen und die Spendenverteilung bekanntgegeben.

Diesmal konnte mit 5524 Euro ein Rekordergebnis erzielt werden. Der Betrag wurde so verteilt: First-Responderdienst der Feuerwehr Oberdolling 1000 Euro, Kinderklinik Regensburg 1500; Kinderklinik Neuburg und Kinderklinik Ingolstadt je 987, Benedikt Wuschko Mindelstetten, Thomas Bauer Oberdolling je 475 und für Straßenkinder in Bolivien 100 Euro.

Unser Foto zeigt die Spendenübergabe an den 7-jährigen Benedikt Wuschko aus Mindelstetten mit v. l. Oliver Forster, Carolin Biedermann, Kasssenverwalterin der Organisatoren und Andreas Gaul, alle drei sind Hauptverantwortliche. Der kleine Benedikt freut sich mit seinen Eltern riesig über diese Spende, denn der braucht ein Hörgerät wozu seine Eltern 5000 Euro selber beisteuern müssen. Der Gehörschaden des Benedikt ist eine Folge der Chemotherapie nach einer Tumorerkrankung als Kleinkind mit 3 Monaten. Die Organisatoren bedankten sich bei allen Helfern der Vereine: Freiwillige Feuerwehr Oberdolling; Schnapsbar und Getränke, Gartenheils Dolling; Glühwein und Geschenkartikel, Tennisdamen; Lose, Wuide Liga; Stockbahn und „Haut den Lukas“, Skiabteilung des SVD; Karussel, Kindergarten Dolling; Bücher und vieles mehr, Silbania Altmannstein; Heiße Waffeln, Obst- und Gartenbauverein; Kaffee Kuchen, die Familien Josef Forster und Heinrich Forster mit den Familien, Josef und Jakob Lohr sorgten fürs Essen, die Ministranten hatten die Wurfbude, die Flotten Tönchen waren für die Gottesdienstgestaltung verantwortlich. Folgende Firmen steuerten Geld- und Sachspenden bei: Dolli Werk Amberger, Bartholomäus Zieglmeier Kunststoffrecycling, Raiffeisenbank Riedenburg Lobsing, Kerstin Hahn Edelsteinmassagen, Nikolausdienst Dolling, Andreas Gaul Fotoaktion. Weiter bedanken sich die Organisatoren bei diesen Firmen für die tatkräftige Unterstützung: RC Bau Rottenkolber Christan, Partyservice Stopfer, CGS Soundtechnik, den Familien Riedensamer Scheringer und Brunner, Kindergarten Dolling, Fleißige Strickerinnen, Silbania Altmannstein, Dollinger Vielharmonikern.

Flotte Töne haben heuer bereits 13 Termine
(Donaukurier 11. Februar 2009)

Bei der Jahresversammlung des Chores Flotte Töne dankte Vorsitzende Annelie Trögel allen Chormitgliedern für den Fleiß bei Proben und Auftritten. Sie hob die Arbeit von Tanja Beer und Jutta Trögel bei der Erstellung des Liederbuches für die Pfarrei heraus. Die Vorsitzende und Chorleiterin verwies dabei auf den Katalog "Das selbstständige Chormitglied". Alle Sängerinnen und Sänger sollen laut Trögel zu den Proben mit der eigenen Chormappe kommen, um sich Notizen machen zu können. Schriftführerin Andrea Mederer teilte mit, dass der Chor im vorigen Jahr 27 Mal aufgetreten sei, unter anderem bei elf Hochzeiten, zwei Firmungen, zwei Erstkommunionfeiern und drei Taufen. Bei den Auftritten und Proben waren Mederer zufolge Uschi Bauer und Antonie Weidinger als "Spitzenreiter" je 60 Mal dabei, gefolgt von Tanja Beer (58 Mal) und Edeltraut Siegl (27). Alle vier erhielten Kinogutscheine. "Erfreulich war, dass der Chor mit Maria Zieglmeier und Mandy Kosina zwei Neuzugänge begrüßen konnte", sagte Mederer. Derzeit haben die Flotten Töne 28 Mitglieder. Die herausragenden Ereignisse im vergangenen Jahr waren nach ihren Worten ein Workshop mit Jürgen Zach, eine Fahrt zum Musical "Wicked – Die Hexen von Oz" nach Stuttgart sowie die Erstellung des Liederbuches für die Pfarrei mit 200 Exemplaren. Schatzmeisterin Heidi Rottenkolber erläuterte: "Trotz der hohen Ausgaben von über 600 Euro für die Liedermappe konnte dank verschiedener Spenden noch ein Guthaben erwirtschaftet werden." Unter anderem seien ein Keyboard und Perkussionsgeräte gekauft worden. Laut Chorleiterin Annelie Trögel stehen heuer bereits 13 Termine fest, darunter acht Hochzeiten, zwei Erstkommunionfeiern, die Gestaltung zweier Gottesdienste und ein Workshop. Geübt werde wie bisher donnerstags im Pfarrsaal. Der Preis für einen Auftritt bei Hochzeiten bleibe bei 300 Euro in Oberdolling; bei Bekannten der Mitglieder würden 250 Euro verlangt. Am 21. März ist laut Trögel ein Workshop mit Übungen zur Intonation geplant.

Von Konrad Kuffer

Glauben macht Freude
Ein ungewöhnlicher Gottesdienst
(Ingolstädter Anzeiger 04. März 2009)

Einen Gottesdienst der besonderen Art konnten die Kirchenbesucher am Faschingssonntag in Oberdolling mitfeiern. Zu den Klängen der „Flotten Tönchen“ zogen mit Pfarrer Saller zwei amtierende Prinzenpaare in die Kirche ein: Prinzessin Julia und Prinz Christian von den Cooldancers aus Pförring, sowie Prinzessin Eva und Prinz Simon von der Germanica Kösching. Ein „grantelnder“ Kirchenbesucher, gespielt von 2. Bürgermeister Lechermann, spiegelte die anfängliche Meinung einiger Kirchenbesucher wider, die maskierte Kinder und vor allem Prinzenpaare nicht geeignet für einen Sonntagsgottesdienst halten. Die Verbindung zwischen Kirche und Fasching ist nicht für jeden sofort vorstellbar. Doch schon bald stellte sich in der Diskussion heraus, dass Glaube und Fasching (Freude) sehr wohl Gemeinsamkeiten aufweisen. Freude aus dem Glauben ziehen und für den Alltag gerüstet sein, war der Kern der Predigt von Pfarrer Saller. Er hatte seine Predigt in Versform vorbereitet. Selbst als die Seiten seiner Predigt etwas durcheinander gerieten, meisterte er diese Hürde adhoc mit Streifgreifreimen. Die Lieder der „Flotten Tönchen“ trugen dazu bei, dass die Freude auf die Kirchenbesucher übersprang. Den maskierten Sängerinnen merkte man die Begeisterung und den Spaß an, was auch durch die erstmals eingesetzten „Instrumentalisten“ untermauert wurde. Zum Schluss spendeten die Kirchenbesucher lang anhaltenden Applaus für diesen Faschings-Gottesdienst. Die Prinzenpaare verteilten noch ein kleines Andenken an die Gottesdienstbesucher mit dem Motto des Tages: Glaube macht Freunde. Auf der Rückseite befand sich ein Gesicht. Durch Wenden des Bildes wurde aus einem Traurigen ein strahlendes Gesicht.

Von Konrad Kuffer

Glauben macht Freude
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring März 2009)

Einen Gottesdienst der besonderen Art konnten die Kirchenbesucher am Faschingssonntag in Oberdolling mitfeiern. Zu den Klängen der „Flotten Tönchen“ zogen mit Herrn Pfarrer Saller 2 amtierende Prinzenpaar in die Kirche ein: Prinzessin Julia und Prinz Christian von den Cooldancers aus Pförring, sowie Prinzessin Eva und Prinz Simon von der Germanica Kösching. Ein „grantelnder“ Kirchenbesucher, gespielt vom 2. Bürgermeister Herrn Lechermann, spiegelte die anfängliche Meinung einiger Kirchenbesucher wieder, die maskierte Kinder und vor allem Prinzenpaare nicht geeignet für einen Sonntagsgottesdienst halten. Die Verbindung zwischen Kirche und Fasching ist nicht für jeden sofort vorstellbar. Doch schon bald stellte sich in der Diskussion heraus, dass Glaube und Fasching (Freude) sehr wohl Gemeinsamkeiten aufweisen. Freude aus dem Glauben ziehen und für den Alltag gerüstet sein, war der Kern der Predigt von Herrn Pfarrer Saller. Pfarrer Saller hatte seine Predigt in Versform vorbereitet. Selbst als die Seiten seiner Predigt etwas durcheinander gerieten, meisterte er diese Hürde adhoc mit Steifgreifreimen. Die Lieder der Flotten Tönchen trugen dazu bei, dass die Freude auf die Kirchenbesucher übersprang. Den maskierten Sängerinnen merkte man die Begeisterung und den Spaß an, was auch durch die erstmals eingesetzten „Instrumentalisten“ untermauert wurde. Zum Schluss spendeten die Kirchenbesucher langanhaltenden Applaus für diesen Faschings-Gottesdienst. Die Prinzenpaare verteilten noch ein kleines Andenken an die Gottesdienstbesucher mit dem Motto des Tages: Glaube macht Freude. Auf der Rückseite befand sich ein Gesicht. Durch Wenden des Bildes wurde aus einem traurigen ein strahlendes Gesicht.

"Edelsteine" sollen auch in Zukunft leuchten
(Donaukurier 02.07.2009)


Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder. Diese Erkenntnis könnten die Besucher des vierten Konzerts der Gesangsgruppen und Chöre der Verwaltungsgemeinschaft Pförring gewonnen haben. Bild: Glänzende Aussichten: Mehr noch als über seine blank polierten Schuhe freute sich Schirmherr Bernhard Sammiller über die vielen Kinder und Jugendlichen unter den Sängern. Begeisterte Sänger, aufmerksame Zuhörer und überall fröhliche Mienen prägten das Bild. Sie machten aus dem über dreistündigen Mammutkonzert, das der Pförringer Männergesangverein Liederhort in der Römerhalle ausrichtete, eine kurzweilige Veranstaltung, die man in guter Erinnerung behält. Einen großen Anteil daran hatten die erfrischenden Auftritte der Kinder- und Jugendchöre. Schon die Flotten Tönchen aus Oberdolling brachen das Eis mit dem Lied von El Chico, der dem VG-Vorsitzenden und Schirmherrn des VG-Singens, Bürgermeister Bernhard Sammiller, eifrig die Schuhe wienerte. Der BelCanto-Kinder- und Jugendchor aus Pförring hatte sich für die Rolle des "Würmchen mit dem Schirmchen" einen richtigen Lausbuben ausgesucht und damit die Lacher auf seiner Seite."Stader" ließen es Zajicek und Rosi Stowasser angehen, die von Sepp Maierhofer auf der Steirischen begleitet wurden. Leider spielte die sonst tadellos funktionierende Musikanlage dem Gesangsduo einen Streich. Der Kinder- und Jugendchor Mindelstetten überraschte das Publikum mit dem Fatimalied "Kinder dieser Erde", das das Ensemble aus dem Anna-Schäffer-Wallfahrtsort im Herbst Papst Benedikt in Rom vorsingen durfte. Besonders aufmerksam lauschte Papstpilot Martin Ott, der bei Konzerten in Pförring für gewöhnlich den Dirigentenstab in der Hand hält, das Chorsingen jetzt als Zuhörer verfolgte. Bevor Conférencier Wilhelm Häring Chöre und Publikum mit dem Gedicht vom Leberkas in die Pause entließ, besang der Liederhort die "Südliche Sommernacht". Als Veranstalter waren die Männer aber froh über die eher kühle Nachtluft, die in der üppig verglasten Römerhalle für ein angenehmes Klima sorgte. "Lieder, die von Herzen kommen" – mit diesem Lied überschrieb der Frauenchor und Männerchor Oberdolling, bewusst oder unbewusst, den zweiten Teil des Konzerts. Der Männerchor Mindelstetten intonierte die heimliche Bayernhymne "Es muss ein Sonntag gwesen sein". Der Kirchenchor Pförring stimmte gar "Freudenklänge, Festgesänge" an. Moderner, aber mit nicht weniger Herzblut jauchzten die Flotten Töne ihr Halleluja auf Englisch und interpretierte der BelCanto-Jugend- und Erwachsenenchor den Abba-Hit "Mamma mia".
Der Kirchenchor Mindelstetten beeindruckte durch harmonischen Chorgesang und sichere Solostimmen und erntete für sein mit Inbrunst vorgetragenes "Abendgebet" großen Applaus. Als schließlich nach dem Dankeslied des Liederhorts die Sängerinnen und Sänger gemeinsam das "Aufwiedersehen" intonierten, waren plötzlich die Zuhörer in der Minderheit und fühlte man sich an die Fischer-Chöre erinnert. Bürgermeister Sammiller dankte stellvertretend für den ausrichtenden Liederhort dem Chorregenten Anton Aichner und dem Vorsitzenden Xaver Karrer sowie den Dirigenten Wolfgang Schauer aus Mindelstetten, Annelie Trögel und Lorenz Eitelhuber aus Oberdolling sowie Michaela Hasinger, Luise Schneider, dem Duo Zajicek/Stowasser und der Organisatorin Birgit Thoma aus Pförring. Als "Edelsteine, die auch in Zukunft leuchten sollen", lobte der Pförringer Bürgermeister die Chöre der VG und spielte unter dem Beifall der Chormitglieder und Gäste den Ball weiter an seinen Amtskollegen aus Oberdolling, Josef Lohr.
An ihm und den Chören liege es, ob es die im zweijährigen Turnus stattfindende Veranstaltung auch 2011 geben wird.

Von Sebastian Kügel

Mit Kirchenzug und Hochzeitslader
Maria Knapp und Bernd Ledl feierten auf gut bayrisch in Gaimersheim
(Espresso Juli/August 2009)

Da hatte sich was zusammengebraut: noch am Vorabend der Hochzeit von Bernd Ledl und Maria Knapp (jetzt auch Ledl) hatte sich das Wetter von seiner unangenehmsten Seite gezeigt. „Wir haben uns schon auf das Schlimmste eingestellt“, erzählte Bernd Ledl. Doch am nächsten Tag war Petrus bestens gelaunt für eine gelungene Hochzeit in Gaimersheim, der Ort, an dem auch alles begann. Denn Maria und Bernd sind beide waschechte Gaimersheimer und haben sich vor zwölf Jahren beim Gründungsfest der Feuerwehr kennen gelernt. Er, der Feuerwehrler – sie die Festdame. Ein paar Jahre später hat´s gefunkt und nun sollten für den Heizungsbaumeister und die Betriebsprüferin die Hochzeitsglocken läuten. Nach dem Weißwurstfrühstück bei den Brauteltern stellte sich die Festgesellschaft zum Kirchenzug auf – unter der Regie von Hochzeitslader Roland Woitsch aus Hepberg. „Er hat das wunderbar gemacht, auch das Gstanzlsingen am Nachmittag, wo es zu jedem Gast eine Anekdote gab, war toll,“ freut sich Maria Ledl. Nach dem kirchlichen Segen durch Pfarrer Max-Josef Schwaiger, untermalt von den „flotten Tönen“, einem Chor aus Oberdolling, wurde das Paar gleich doppelt überrascht: die Feuerwehr stand Spalier und Schwestern und Freunde der Braut ließen Luftballons mit Grußkarten, die von den Gästen ausgefüllt worden, steigen „Fünf Karten sind übrigens schon zurück gekommen!“). Anschließend zogen die rund 130 Gäste in den Gasthof Ledl (nicht verwandt, verschwägert mit dem Brautpaar). Hier wurde nicht nur die Braut verzogen, sondern auch getanzt, gegessen und viel gelacht. Es gab viele tolle Einlagen bis um Mitternacht schließlich – wie es sich zu einer bayerischen Hochzeit gehört – Schluss war. Vor der Hochzeitsreise nach Mallorca aber blieb dem frisch getrauten Paar noch etwas Zeit, sich das wohl spektakulärste Hochzeitsgeschenk näher anzuschauen: Freunde des Paares hatten ein riesiges Sorchennest mit einem Bagger in den Garten der Ledls gehievt.

„Lieder, die von Herzen kommen“
Viertes VG-Singen mit Chören aus Mindelstetten, Oberdolling und Pförring
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring August 2009)

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder. Diese Erkenntnis könnte Johann Gottfried Seume beim 4. Konzert der Gesangsgruppen und Chöre der Verwaltungsgemeinschaft Pförring, gewonnen haben. Begeisterte Sänger, aufmerksame Zuhörer und überall fröhliche Mienen prägten das Bild. Sie machten aus dem über dreistündigen Mammutkonzert, das heuer der Pförringer Männergesangsverein Liederhort in der Römerhalle ausrichtete, eine kurzweilige Veranstaltung, die man in guter Erinnerung behält. Einen großen Anteil daran hatten die erfrischenden Auftritte der Kinder- und Jugendchöre. Schon die Flotten Tönchen aus Oberdolling brachen das Eis mit dem Lied von El Chico, der dem VG-Vorsitzenden und Schirmherrn des VG-Singens eifrig die Schuhe wienerte. Der BelCanto Kinder- und Jugendchor aus Pförring hatte sich für die Rolle des „Würmchen mit dem Schirmchen“ einen richtigen Lausbuben ausgesucht und damit die Lach auf seiner Seite. „Stader“ ließen es dann Zajicek und Rosi Stowasser angehen, die von Sepp Maierhofer auf der Steirischen begleitet wurden. Leider spielte die sonst tadellos funktionierende Musikanlage dem Gesangsduo einen Streich. Der Kinder- und Jugendchor Mindelstetten überraschte das Publikum mit dem Fatima-Lied „Kinder dieser Erde“, das das Ensemble aus dem Anna-Schäffer-Wallfahrtsort im Herbst Papst Benedikt in Rom Vorsingen durfte. Besonders aufmerksam lauschte Papstpilot Martin Ott, der bei Konzerten in Pförring für gewöhnlich den Dirigentenstab in der Hand hält, das Chorsingen als Zuhörer verfolgte. Bevor Conferencier Wilhelm Höring Chöre und Publikum mit dem Gedicht vom Leberkas in die Pause entließ, besang der Liederhort die „Südliche Sommernacht“. Als Veranstalter waren die Männer aber froh über die eher kühle Nachtluft, die in der üppig verglasten Römerhalle für ein angenehmes Klima sorgte. „Lieder die von Herzen kommen“, mit diesem Lied überschrieb der Frauenchor und Männerchor Oberdolling treffend den zweiten Teil des Konzerts. Der Männerchor Mindelstetten intonierte die heimliche Bayern Hymmne „Es muss ein Sonntag gwesen sein“. Der Kirchenchor Pförring stimmt gar Freudenklänge, Festgesänge an. Moderner, aber nicht mit weniger Herzblut, jauchzten die Flotten Töne ihr Halleluja. Auf Englisch interpretierte der BelCanto Jugend- und Erwachsenenchor den Abba-Hit Mamma Mia. Der Kirchenchor Mindelstetten beeindruckte durch harmonischen Chorgesang und sichere Solostimmen und erntete für sein mit Inbrunst vorgetragenes Abendgebet großen Applaus. Als sich schließlich nach dem Dankeslied des Liederhort die Sängerinnen und Sänger gemeinsam das Aufwiedersehen intonierten, waren plötzlich die Zuhörer in der Minderheit und man fühlte sich an die Fischer-Chöre erinnert. Bürgermeister Bernhard Sammiller dankte stellvertretend für den ausrichtenden Liederhort besonders dem Chorregenten Anton Aichner und dem Vorsitzenden Xaver Karrer, sowie den Dirigenten Wolfgang Schauer aus Mindelstetten, Annelie Trögel und Lorenz Eitelhuber aus Oberdolling, dem Duo Zajicek/Stowasser und der Organisatorin Birgit Thoma aus Pförring. Als „Edelsteine, die auch in Zukunft leuchten sollen“, lobte der Pförringer Bürgermeister die Chöre der VG und gab unter dem Beifall der Chormitglieder und Gäste den Stab weiter an seinen Amtskollegen aus Oberdolling, Josef Lohr. An ihm und den Chören aus den Mitgliedsgemeinden liege es, ob es die im zweijährigen Turnus stattfindende Veranstaltung auch im Jahr 2011 gibt.

Ein eindrucksvolles Bild bot sich beim Schlusslied, zu dem sich die Sängerinnen und Sänger aller Chöre auf der Bühne versammelten.

Gastgeber des vierten VG-Singens war der MGV Liederhort Pförring.

Kindermusical verzaubert Publikum
„The Magic Drum" in der Oberdollinger Pfarrkirche
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Dezember 2009)

Der absolute Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Kinderchores Flotte Tönchen aus Oberdolling ist all­jährlich die Aufführung eines Kindermusicals. Dieses Mal befasste sich das Thema passend zur Allerheiligenzeit mit dem Sterben. Aber es wurde eine äußerst lebendige, abwechslungsreiche und bezaubernde Aufführung. Als besondere Attraktion hatten die Flotten Tönchen zu dieser Vorstellung die Pförringer Schülertrommelgruppe „AFROBEAT“ unter Leitung von Michaela Hasinger eingeladen. Durch temperamentvolle oder auch gefühlvolle Percussion-Einlagen wurde die Geschichte der „Magic Drum" erst so richtig authentisch und versetzte Publikum und Akteure gleichermaßen in die richtige Stimmung. Die Zaubertrommel, geschrieben von Veronika te Reh und komponiert von Wolfgang König, erzählt von einem kleinen afrikanischen Mädchen, dem die Großmutter kurz vor ihrem Tod eine wunderschöne Magic Drum vererbt. Doch das Kind will wissen, wohin die Oma so alleine gegangen ist. Masala, so heißt das Mädchen, vermisst ihre Babu so sehr, dass sie sich kurzentschlossen mit der Zaubertrommel und dem treuen Freund Hase auf die Suche nach der Oma macht. Auf ihrer Reise um die Welt, im Bühnenbild durch Dias von Martin Smischek aktualisiert, erlebt sie viele gefährliche Abenteuer. Begeistert schlüpften die von Heidi Benner gekonnt geschminkten kleinen Sängerinnen in die phantasievollen Kostüme von Anneliese Smischek und in die Rollen des gefährlichen Löwen, der erstaunten Eskimos und der afrikanischen Kinder. Da flogen Störche durch die Kirche, ein Riesenfisch brachte Masala ans sichere Ufer und das Publikum war gern bereit, die Wurzeln zu spielen, durch die die Kinder kriechen mussten. Als Masala endlich zur weisen Frau Samira kam, begrüßten sie zwei anmutige asiatische Tempeltänzerinnen. Samira erklärte ihr, dass die Großmutter immer in ihrer Erinnerung weiterleben wird, was durch einen geheimnisvollen Schattentanz der Oma dargestellt wurde. Die kleinsten Sängerinnen durften im Schmetterlingstanz ausdrücken, dass man im Tod nur eine Wandlung zum Schöneren durchmacht. Und im fetzigen Schlusstanz, der von Julia Weißberger einstudiert wurde, feierte Masala mit all ihren neuen Freunden, die sie durch die Musik mit ihrer Zaubertrommel gewonnen hatte. Mit diesem tollen Musical hatten alle Akteure auch die Zuhörer als Freunde gewonnen, die mit langanhaltendem Applaus von Trommlern und Flotten Tönchen eine Zugabe forderten und sich bei allen Helfern für das großartige Engagement bedankten. Sie gaben ihrer Freude über die gelungene Aufführung auch am Spendenkörbchen Ausdruck. Als Belohnung für die anstrengenden Proben dürfen alle Kinder demnächst einmal ins Kino gehen.

„Magic Drum“ – Afrobeat und flotte Tönchen verzaubern die Zuhörer
(Informationsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Pförring Dezember 2009)

 
Als die Trommler aus den Klassen 8 und 9 der Volksschule Pförring erfuhren, dass sie bei dem Musical  „Magic drum“ mitwirken sollen, waren sie zuerst skeptisch. „Sind wir denn so gut? Wir wollen uns aber auf gar keinen Fall blamieren!“, so die Meinungen der Schüler. Zuerst musste noch ein Name her, damit man die Musiker auch auf einem Plakat ankündigen kann. Da die Gruppe häufig afrikanische Rhythmen auf ihren Djemben und Kongas spielt, war dieser schnell gefunden: „AFROBEAT“ Nun wurde eifrig geprobt, teilweise so intensiv, dass hinterher die Finger schmerzten. Wieder und wieder wurden die Stücke wiederholt, bis endlich die Schüler und ihre Lehrerin, Frau Hasinger, zufrieden war. Aber es hatte sich gelohnt. Bei der Aufführung erschallte die Kirche immer wieder von den mitreißenden Trommelklängen. Als am Ende von den Zuhörern eine Zugabe von den Musikern gefordert wurde, war auch der letzte von ihnen überzeugt: Diese Vorstellung war ein voller Erfolg! Noch beim Aufräumen ihrer Trommeln summten die Schüler die eingängigen und zauberhaften Melodien des Musicals „magic drum“. Auf diesem Weg noch ein herzliches Dankeschön an die Flotten Tönchen und  ihre Leiterin Annelie Trögel für die Einladung. Beide Gruppen hatten bei der Aufführung wohl ebensoviel Spaß wie das Publikum und freuen sich auf eine baldige Wiederholung ihres Zusammenwirkens.

Adventssingen mit vier Chören in der Pfarrkirche
(Ingolstädter Anzeiger 16.12.2009)

In diesem Jahr taten sich die vier Chöre der Pfarrei unter der Gesamtleitung von Annelie Trögel zur Gestaltung eines gemeinsamen Adventssingens zusammen. Es wirkten mit: Der Kirchenchor Flotte Tönchen, die Flotten Töne mit integrierter Instrumentalgruppe, der Frauen- und der Männerchor in der Gemeinschaft, die Bläsergruppe Vielharmoniker, bestehend aus je 2 Mädchen und Buben. Die szenischen Texte sprachen Mitglieder der Katholischen Landjugend, die Moderation lag bei Christian Koch und Johann Achhammer. Das Motto des Singens: Gehst du mit nach Bethlehem? war in 5 Themenblöcke: Aufbruch- Weggefährte, Kreuzungen-Wegweiser, Pausen-Brücken, Ankunft und Finale eingeteilt. Alles in unsere heutige hektische Welt gestellt. Nach jedem Themenblock gab es starken Applaus. Am Schluss dankten alle Besucher in der gutgefüllten Pfarrkirche St. Georg stehend den Mitwirkenden, die eine gute Stunde lang Besinnliches boten. Der Altarraum und die Podeste an den Seitenaltären waren von den Mitwirkenden besetzt. Die Besucher spendeten beim Heimgehen sehr reichlich zu Gunsten der Kinderkrebskliniken Neuburg und Regensburg.

Von Konrad Kuffer

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